Frankfurt Zeil Terminal 4 , Frankfurter Allgemeine Zeitung, Historisches Museum, Frankfurt am Main - FRANKEN\ARCHITEKTEN

Frankfurt Zeil Terminal 4

Die F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung hat rund ein Dutzend renommierte Frankfurter Architekten gebeten, unter dem Motto "Wenn Architekten träumen dürfen - Neue Projektideen für Frankfurt" jeweils einen Entwurf zu fertigen, der auf Budgets, Gesetze, Eigentumsverhältnisse und auch auf die öffentliche Meinung keine Rücksicht nehmen muss.Nachfolgend der Beitrag von Franken Architekten:Frankfurt ist trotz seiner geringen Einwohnerzahl eine der bekanntesten deutschen Städte, nicht zuletzt durch seinen Flughafen mit über 50 Millionen Fluggästen jährlich. Mit mehr als 130.000 Arbeitsplätzen ist der Flughafen zudem der größte Arbeitgeber der Region. Die Ausdehnung des Flughafenterminal Geländes übersteigt bei weitem die Dimension der Frankfurter Innenstadt zwischen den Wallanlagen. Man spricht von der Airport City. Für die meisten der Passagiere beschränkt sich das Frankfurt-Erlebnis allerdings nur auf die mehr oder weniger generischen Terminalgebäude. Für sie ist Frankfurt nicht eine Stadt mit einem großen Flughafen, sondern ein Flughafen mit Stadtanschluss. Nun ist der Flughafen räumlich extrem beschränkt. Die Start- und Landebahn Nord muss deswegen über die Autobahn noch näher an das Kerngebiet der Stadt heran gebaut werden. Das geplante Terminal 3 im Süden der vorhandenen Start- und Landebahnen liegt fast soweit von den anderen Terminalgebäuden entfernt wie die Innenstadt von Frankfurt. Da liegt es doch nahe, die Situation umzudrehen und das neue Terminal 4, angebunden mit einer Magnetschwebebahn, direkt in die Innenstadt von Frankfurt zu verlegen.

Kunde Frankfurter Allgemeine Zeitung
Standort Historisches Museum, Frankfurt am Main
Projekt-Team Prof. Bernhard Franken, René Böttcher, Andrea Krutzik, Cathrin Loose
Status Abgeschlossen 2010

Narrative Spaces

parametric

semantic

scenographic

„Szenografie beschränkt sich

nicht auf die Bühne oder die Leinwand, auch nicht auf Events und Messen. Sie ist ein Entwurfsansatz, der in der Narration wurzelt und auch auf Gebäude oder sogar städtebau-
liche Aufgaben angewendet werden kann.“

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