Dom Römer Wettbewerb, Wettbewerb, Frankfurt/Main, Deutschland - FRANKEN\ARCHITEKTEN

Dom Römer Wettbewerb

Die Neubebauung des Dom-Römer Areals wird nicht die Wiederauferstehung der am 22. März 1944 im Luftangriff zerstörten Frankfurter Altstadt sondern ein Beitrag zum Neuen Bauen an einem Erinnerungsort sein. Die Erinnerung speist sich überwiegend aus historischen Abbildungen, Literaturquellen und Fotografien. Diese Bilder ermöglichen aber nicht, wie von einigen behauptet, eine originalgetreue Rekonstruktion der damaligen Bebauung, sondern nur eine mehr oder weniger scharfe Referenz auf ein Abbild dieser Bebauung. Der Ansatz von Franken Architekten für die vier im Rahmen des Wettbewerbs bearbeiteten Grundstücke, leitet sich von Nachbildern dieser Bilder ab. Nachbilder entstehen nach der Fixierung des Auges auf ein Bild und des anschließenden Blickes auf eine leere Fläche, bei dem das Nachbild vor unserem Auge erscheint. Dabei kommt es zu Unschärfen, Vereinfachungen und zur anschließenden Auflösung des Bildinhaltes. In Analogie zu diesem Phänomen werden die Entwürfe Nachbilder der historischen Bebauung erzeugen, die nicht auf Gewissheiten sondern Näherungen, nicht auf Behauptungen sondern poetischen Transkriptionen beruhen.Für jede der vier Parzellen wurde eine eigene Strategie des Nachbildes entwickelt auf der Basis der Analyse von Bildern des Ursprungsgebäudes und unter Berücksichtigung eines beherrschenden Materials und einer Kompositionstechnik.

Kunde Wettbewerb
Standort Frankfurt/Main, Deutschland
Projekt-Team Prof. Bernhard Franken, Lars Nixdorff, Benjamin Ahrens, Robin Heather, Ata Mansuroglu, Christy Widjaja
Status Abgeschlossen 2011

Narrative Spaces

parametric

„Parametrisches Design, das oft
den Kontext mit dem Meta-
phorischen verknüpft, ist
ein nachvoll-
ziehbarer und formaler Ansatz zur Schaffung einer narrativen Architektur.“

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semantic

scenographic

ritual